Escada ist Insolvent

Auch die Luxusindustrie wird nicht von der Corona-Krise verschont berichten mehrere Nachrichten. Jetzt hat es die deutsche Modemarke Escada getroffen. Ein Insolvenzantrag wurde nun gestellt. Allerdings ist das nicht das erste Mal.

Escada ist eine Luxusmarke, welche 1976 gegründet wurde. Sie sind in der Modebranche tätig. Schon öfter gab es Kritik an der Marke da sie echten Pelz verkauften. Nachdem sie den Verkauf von Pelz 2011 gestoppt hatten, starteten sie ihn wieder 2017. Das Unternehmen hatte auch immer wieder einen wechselnden Besitzer und eine Neuausrichtung 2010. Das Unternehmen hat Niederlassungen weltweit, unter anderem 13 in den USA aber auch in Russland, Japan und vor allem China.

Nachdem Wirecard zahlungsunfähig geworden ist, ist ein weiteres Unternehmen in Aschheim Insolvenz. Escada stellte einen Insolvenzantrag. Die „Wirtschaftswoche“ berichtet zuvor über einen Plan und berief sich auf einen Brief an die Mitarbeiter.

Schon die letzten Jahre hat die Luxus-Damenmodemarke über Umsatzrückgänge geklagt. Durch die Corona-Krise wurden diese deutlich verstärkt. Dies erklärte das Unternehmen.
Es ist allerdings nicht das erste Mal, 2009 hatte Escada schonmal Insolvenz angemeldet.
Dies geschah überwiegend aufgrund eines Verlusts von 70 Millionen Euro. Andere vermuteten es läge an der Finanzkrise 2007. Es wurden mehrere Investoren mit Angeboten gefunden.
2019 übernahm dann der US-Investor Regent die Firma.

Bevor die Epidemie ausbrach, ging es bei Escada wieder bergauf. Sie waren auf dem Weg die selbst gesetzten Ziele zu übertreffen. Dies war allerdings vor dem Ausbruch von Covid-19. Dies zitierte das Magazin aus einem Brief. Wörtlich heißt es sei „eine Plage für die gesamte Luxusmodebranche und den Einzelhandel.“
Escada selbst vertreibt nicht nur Luxusmode, insbesondere Gürtel, Kleider oder Mäntel, sondern auch Schmuck oder Uhren. Eine der berühmtesten Kunden bei Escada war Prinzessin Diana.

Escada erklärte nun die Fortführung des Geschäftsbetriebs im Rahmen einer schon eingeleiteten Restrukturierung. Das Management wird Verhandlungen über eine Vorfinanzierung des Insolvenzgeldes anstreben. Dies betrifft 180 Mitarbeiter in den acht Geschäften und der Zentrale in Deutschland.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.