Grünes Licht – Amazon darf Pakete per Drohnen ausliefern

Große News: Der amerikanische Handelsriese Amazon hat von der US-Flugaufsicht die Erlaubnis erhalten, dass er für die Auslieferung von Paketen Drohnen einsetzen darf. Dadurch generiert Amazon ungemein viel Effizienz, da Pakete jetzt in nur dreißig Minuten zugestellt werden können. Im Folgenden mehr zu der Entscheidung.

Bereits im Jahr 2013 ist durch den Onlineversandhändler Amazon eine Lieferdrohne vorgestellt worden. Doch nun steht fest, dass Amazon Pakete bald per Drohne liefern kann. Der Diese aus Seattle hat sieben Jahre nach der Ankündigung des Vorhabens nun von den Behörden das Einverständnis erhalten. Zum Einsatz sollen „PrimeAir-Drohnen“ kommen. Diese Lizenz bietet Amazon sehr viele Priviligen, sodass die Pakete der Kund*innen schnell und gleichzeitg in einem sicheren Rahmen zugestellt werden können. Dies teilte die FAA mit, die US-Flugaufsicht.

Damit hat Amazon einen großen Erfolg zu verbuchen. Denn schon vor sieben Jahren hat der Onlineriese die ersten Testflüge mit den Drohnen durchgeführt und auch versprochen, Paketlieferungen per Drohnen durchführen zu wollen. Was damals noch utopisch schien, scheint jetzt Realität zu werden. Auf die große Ankündigung aus 2013 folgte jahrelange Stille und Ungewissheit, ehe nun die Steine ins Rollen kommen.

So hat das Unternehmen Amazon etwa nun seinen Prime-Kunden das Versprechen gemacht, dass die von ihnen bestellten Pakete, sofern sie bis maximal 2,3 Kilogramm wiegen, innerhalb von einer halben Stunde zugestellt werden würden. Und das Ganze mit Drohnen, die komplett autonom sind. Im Weiteren teilte das amerikanische Unternehmen als News mit, dass nun weitere Tests in der nächsten Zeit durchgeführt werden würden. So seien die Mitarbeiter des Unternehmens durch das Unternehmen bereits gut geschult und vorbereitet und es gebe ausreichend Beweise durch die bereits getätigten Untersuchungen, dass die Auslieferungen mit den Drohnen absolut ungefährlich sein würden.

Jedoch muss gesagt sein, dass Amazon nicht das erste Unternehmen ist, welches eine Lizenz erhalten hat, für die Auslieferung von Paketen Drohnen zu benutzen. So hat die FAA bereits im Frühjahr 2019 dem Unternehmen Wings, welches eine Tochter von Alphabet, der Googlemutter, ist, eine Lizenz erteilt, die es dem Unternehmen erlaubt, kommerzielle Lieferungen durch Drohnen stattfinden zu lassen. Im Herbst des gleichen Jahres erhielt UPS, ein großer Pakethersteller, ebenfalls eine Genehmigung, die es erlaubte, eine Drohnenflotte für eine Fluggesellschaft offiziell fliegen lassen zu können.

Amazon bekräftigte indes in einem Statement, dass die Zertifizierung für das Produkt Prime Air enorm wichtig sei und auch, dass die FAA durch die Lizenz für Amazon Prime ein großes Vertrauen in Amazon und seine Sicherheitsprozesse haben würde. Zudem gab Prime Air, vertreten durch David Carbon, den Vizepräsidenten von Prime Air, den Ausblick, eines Tages durch die Lieferung per Drohne autonom und weltweit Pakete weltweit zustellen zu wollen. Das tat er jedoch, ohne einen konkreten Starttermin für Prime Air zu nennen.

Prime Air ist ambitioniert und avisiert eine Lieferzeit von nur einer halben Stunde, sodass die Lieferzeit noch weiter verkürzt werden kann. Schön 2019 hat es Amazon geschafft, für die Mitglieder von Amazon Prime die Lieferzeit von zwei Tagen auf einen Tag zu reduzieren. Begründet ist das nicht nur damit, dass sich Amazon nicht nur von der gegenwärtig immer stärker werdenden Konkurrenz im E-Commerce absetzen möchte. Es ist auch dadurch begründet, dass man sich einen Wettbewerbsvorteil gegenüber Riesen des stationären Einzelhandels wir Walmart oder Target verschaffen möchte.

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